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	<title>Schönes | Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</title>
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	<description>&#34;Ich will, daß es Ihrem Tier gut geht.&#34;</description>
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	<title>Schönes | Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</title>
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		<title>Katzenfreundliche Praxis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 15:53:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Tieren]]></category>
		<category><![CDATA[Schönes]]></category>
		<category><![CDATA[Fellpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Katzenflüsterin Eine ältere Dame brachte ihren chronisch kranken und eher scheuen Kater zur Behandlung. Eines Tages hatte sie gesehen, wie er sich in ihrem Garten herumdrückte. Sie hat ihm dann über Wochen immer wieder Futter angeboten. Irgendwann kam er näher, bis sie ihn ins Haus holen konnte. Der Kater war noch relativ jung. Er hatte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Katzenflüsterin</p>
<p>Eine ältere Dame brachte ihren chronisch kranken und eher scheuen Kater zur Behandlung.</p>
<p>Eines Tages hatte sie gesehen, wie er sich in ihrem Garten herumdrückte. Sie hat ihm dann über Wochen immer wieder Futter angeboten. Irgendwann kam er näher, bis sie ihn ins Haus holen konnte. </p>
<p>Der Kater war noch relativ jung. Er hatte wohl auf der Straße gelebt. Die hatte ihn gezeichnet. Er war scheu und ängstlich. Er war mager, zerrauft und hatte schon mehrere Zähne verloren. Eine üble Krankheit zerfraß Zähne und Zahnfleisch. Sein ganzes Leben bestand aus Schmerz und Angst.</p>
<p>Die Dame war sehr empathisch und litt mit ihm. So kamen die Beiden zu mir.</p>
<p>Er saß gespannt, geduckt in seiner Transportbox wie in einer Schutzhöhle. Herauskommen wollte er nicht. Seine Ohren waren halb angelegt, sein Maul wirkte verkniffen angespannt, und seine Pupillen waren geweitet. Er würde vielleicht nicht angreifen, aber er würde um sein Leben kämpfen. </p>
<p>Also sollte ich ihm lieber keinen Anlass dazu geben.<br />
Ich benutzte ein Pheromonspray, um die fremden Räume ein bisschen vertrauter zu machen.<br />
Glücklicherweise ließ sich der Deckel der Transportbox abnehmen. So konnte ich ein Handtuch um ihn legen, um ihn damit auf die Waage zu tragen. Er knurrte. Aber er ließ mich gewähren. Ich konnte einen oberflächlichen Blick auf sein Zahnfleisch werfen. Sein Körper war sehr angespannt. Ich durfte nur die Lefzen ein wenig anheben. Da hob er schon eine Pfote: das war unerwünscht. Er ließ mich seine Krallen spüren und versuchte meine Hand mit stetigem Druck von seinem Kopf zu entfernen. Er griff aber immer noch nicht an. Bei den Spritzen mit den Medikamenten hatte ich dann die Grenze überschritten: er fauchte und schlug nach mir. </p>
<p>Ich hatte ein wenig Hoffnung, seine Schmerzen dauerhaft lindern oder sogar komplett beenden zu können. Wenn man nur die Entzündungen im Maul in den Griff bekommen würde &#8230; . </p>
<p>Seine Adoptiv-Besitzerin war ein wenig überrascht, daß ich keine weiteren Zwangsmaßnahmen ergriffen oder Lederhandschuhe getragen hatte. Sie berichtete, daß er im Haus immer noch so ziemlich alles fürchten würde. Besen und Staubsauger ließen ihn regelmäßig unter die Möbel flüchten, genau wie fremde Menschen. </p>
<p>Wir vereinbarten einen Termin, um ihn in Narkose korrekt zu untersuchen und gleich die veränderten Zähne und Zahnwurzeln zu entfernen. Sie bekam Medikamente, um ihn bis dahin zuhause zu versorgen.</p>
<p>Als sie ihn zur Operation brachte, hatte er schon ein wenig zugenommen. Die Dame berichtete, daß er „anders“ wäre. Ich habe das als gutes Zeichen genommen. In Narkose waren die Schäden deutlich erkennbar und so habe ich alle Zähne und Wurzelreste entfernt. Das war seine einzige Chance auf ein schmerzfreies Leben. </p>
<p>Bei der Abschlußuntersuchung nach der Operation berichtete die Besitzerin, daß er jetzt spielen und insgesamt ein viel freundlicheres Wesen zeigen würde. Staubsauger und Besen fürchte er noch immer, aber er hätte jetzt ein sonniges Gemüt. Sie wollte wissen, was ich gemacht habe. Ich habe vor allem die medizinischen Aspekte gesehen und ihr die erklärt. Sie dagegen nannte mich eine Katzenflüsterin. Sie hätte noch nie erlebt, daß eine Katze so ruhig und liebevoll behandelt wird. </p>
<p>Tatsächlich faszinieren mich Katzen und ich bemühe mich, den Besuch bei mir so stressarm wie möglich zu gestalten. Irgendwann stieß ich auf das Royal-Canin-Programm „Service Plus für Katzen“, mit dem besonders katzenfreundliche Praxen zertifiziert werden. Kurz entschlossen bewarb ich mich. Ich musste einen Fragebogen ausfüllen, Fotos machen und im Interview ein paar Vorgehensweisen in der Praxis erläutern. Und ein paar Dinge habe sogar ich noch zu lernen (aber das ist eine andere Geschichte &#8230;).</p>
<p>Ich bekam das Zertifikat und bin nun schon einige Jahre auch offiziell „katzenfreundlich“.</p>
<p>Eine Katzenflüsterin eben, flüstert leise die Mentorin in meinem Ohr &#8230; </p>
<p>Maren Bestmann-Auchter<br />
Tierärztin</p>The post <a href="https://saussbachpraxis.de/katzenfreundliche-praxis/">Katzenfreundliche Praxis</a> first appeared on <a href="https://saussbachpraxis.de">Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Eichkater</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2018 14:56:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eichhörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Tieren]]></category>
		<category><![CDATA[Schönes]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum war er dem Tod von der Schippe gesprungen, zeigte er dem Leben und allen potentiellen Feinden schon wieder die Zähne. Diese Zähne waren so beeindruckend, daß ich ihn nur noch mit größtem Respekt angefasst habe.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum war er dem Tod von der Schippe gesprungen, zeigte er dem Leben und allen potentiellen Feinden schon wieder die Zähne. Diese Zähne waren so beeindruckend, daß ich ihn nur noch mit größtem Respekt angefasst habe. </p>
<p>Er war ein kleiner Eichkater und wurde mir von Passanten gebracht. Mehr tot als lebendig lag er unter der Wärmelampe und wurde zunächst stündlich gefüttert, getränkt und natürlich mit Infusionslösung und Medikamenten versorgt. Ich habe ihn leicht sediert, ihn komplett durchgeröntgt und obendrein gründlich abgetastet. Außerdem habe ich so viele wie möglich von den Zecken aus seinem Fell geholt. &#8230; er war nämlich voll davon und sie waren im Sinne des Wortes dabei, ihn leerzusaufen. </p>
<p>Das Problem bei diesen kleinen Kerlchen: vom Gewicht her und von den tierartspezifischen Unterschieden konnte ich ihm nicht jede Arznei verabreichen. So ein Tröpfchen Sedativum kann nebenbei die Futteraufnahme erhöhen, das ist fein. Wenn es denn vertragen wird. Etliche Antiparasitika werden nicht so gut vertragen oder sind nicht fein genug zu dosieren. Manchmal ist weniger eben mehr &#8230; und so pflückte ich ihm die Zecken mit einer Pinzette aus dem Fell, sobald sie groß genug waren.</p>
<p>Eine seiner Vorderpfoten war gelähmt. Nachdem keine äußere Verletzung zu finden war, ging es wohl eher um ein stumpfes Trauma. Die schlimmste Möglichkeit war eine dauerhafte Lähmung. Damit wäre er nicht mehr wildbahntauglich. Um dieses Problem wollte ich mich erst kümmern, wenn die akute Lebensgefahr überstanden wäre. Denn der leere Magen und die Parasiten hätten ihn umgebracht.</p>
<p>Mein Netzwerk hat mich kompetent und schnell mit den notwendigen Informationen versorgt. So konnte ich die für Eichhörnchen üblichen Verletzungen und Erkrankungen ausschließen, dem kleinen Kerl schnell passendes Futter zurechtmachen und die Nährlösungen durch Handfestes ersetzen. </p>
<p>Er war am nächsten Tag schon deutlich sichtbar auf dem Weg der Besserung. Seine Vorderpfote konnte er schon ein kleines bisschen bewegen. Bei der Fütterung schaute er dann starr zur Seite und riß sein Mäulchen auf. Ich konnte seine unteren Schneidezähne in voller Länge bewundern. Sie waren lang genug, meine Finger komplett zu durchbohren. </p>
<p>Nun ja, die Botschaft war eindeutig. Und genauso eindeutig war, daß er noch nicht wieder in die Freiheit zurück konnte. Er musste also noch ein wenig mit mir ausharren. Aber ich konnte ihm jetzt eine Behausung mit ein paar Zweigen und der Möglichkeit zur freien Futteraufnahme geben. Seine Pfote wurde zusehends besser, und bald sah ich ihn das erste Mal ein Nüsslein richtig greifen. Er war wieder fit. </p>
<p>Ich richtete eine Futterstelle in einem meiner Bäume ein. Die akzeptierte er nicht. Stattdessen suchte er Bäume und Büsche in meinem Garten ab. Entweder hat er seinen Wunschbaum gesucht und bei mir nicht gefunden &#8230; oder er hat sein altes Revier mit seinen Eichhornkumpels gesucht.</p>
<p>Jedenfalls tat er dasselbe am nächsten Tag in der Nachbarschaft. Ich kam dazu und konnte mich überzeugen, daß er noch viel schneller geworden war. Und wieder drohte er &#8230; und verschwand. Natürlich nicht ohne eine kleine Wegzehrung in Form von Apfelstückchen und Nüssen. </p>The post <a href="https://saussbachpraxis.de/eichkater/">Eichkater</a> first appeared on <a href="https://saussbachpraxis.de">Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Affenberg-Impressionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Aug 2018 14:13:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben mit Tieren]]></category>
		<category><![CDATA[Schönes]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Mops]]></category>
		<category><![CDATA[Qualzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Welpen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Waldwege sind mit Holzbalken abgegrenzt. Wir dürfen sie nicht verlassen. Ranger in gelben Shirts überwachen uns.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hinter uns wird die Tür geschlossen. Die Waldwege sind mit Holzbalken abgegrenzt. Wir dürfen sie nicht verlassen. Ranger in gelben Shirts überwachen uns.</p>
<p>Klingt irgendwie strange, nicht wahr? </p>
<p>Wir sind nicht etwa Strafgefangene, sondern Besucher eines Wildtierparks. Meine Begleiterin ist Marianne Kaindl, Germanistin, Webdesignerin, Marketingfachfrau, Fotografin, Autorin und Preisträgerin.</p>
<p>Der Ort ist der Affenberg in Salem. Insgesamt hat der Gründer weltweit mehrere Kolonien für Berberaffen aufgebaut. Sie leben in einem großen Freigehege. Diese Kolonien sind der Pool, aus dem immer wieder Tiere in Nordafrika ausgewildert werden. So wird die natürliche Population dieser gefährdeten Tierart wenigstens ansatzweise stabilisiert.</p>
<p>In Salem lebt auch eine große Storchenkolonie, eine Gruppe Damwild, ein paar Enten, Bläßhühner und Schwäne. Sie alle fügen sich in das Konzept des Parks ein. Sie kennen ihre Menschen &#8211; ich denke sogar, sie betrachten sie als wandelnde Futterautomaten. Die hölzerne Abgrenzung der Wanderwege sind der Übergabepunkt für das Futter. Tatsächlich teilen uns die Ranger das Futter zu und überwachen die Einhaltung der Regeln. Wir dürfen den Affen nur das von den Rangern hergestellte Popcorn geben, wir dürfen die noch schwarz gefärbten Babies nicht füttern, und wir dürfen für die anderen Tiere nur aus den aufgestellten Futterboxen entnehmen. Das ist für uns gratis &#8211; aber sicher ist die Menge begrenzt um die Tiere nicht zu überfüttern. Tatsächlich machen alle Tiere einen zufriedenen und gut genährten Eindruck.</p>
<p>Fast am Ende des Rundgangs sollen wir sehen, daß die Ranger auch die Affen überwachen. 2 Halbwüchsige wollen wohl einen Streit auf dem für Menschen vorgesehenen Weg austragen. Der Ranger kommt näher und macht eine Geste &#8230; die Affen schauen wie ertappte Sünder und verlegen ihre Diskussion in die korrekte Zone.</p>
<p>Berberaffen leben in Gruppen. Interessanterweise kommen sie mit unserem Klima sehr gut zurecht. Nur so können diese Kolonien überhaupt funktionieren. Die Tiere erreichen im geschützten Umfeld ein Alter von über 30 Jahren &#8230; allerdings entwickeln sie sich langsam und „brauchen“ gut 8 Jahre um erwachsen zu werden. Da sie es in der Paarungszeit ziemlich wild treiben, kennen die Babies nur ihre Mutter. Die Väter kennen ihre Kinder nicht. Dafür kümmern sie sich hingebungsvoll um jedes „Kleine“ in der schwarzen Baby-Färbung. Sie tragen sie herum und bewachen sie. Fast schon menschlich wirkt, wie sie Kleine an einem Beinchen festhalten, damit sie unter Aufsicht bleiben. Wir machen unsere Witzchen &#8211; über Kleinkinder in Latzhosen, sprich mit Tragegriff. Die Kleinen lernen in Sicherheit: eins von den noch halb schwarz Gefärbten verschätzt sich im Baum und hängt plötzlich kopfüber im Geäst. Es droht herunterzufallen. Aber die Mutter hat unauffällig in der Nähe gewacht und rettet die Situation.</p>
<p>Zur Fütterungszeit kommt ein Ranger und berichtet über ein paar Details zu den Affen. Dann verteilt er Melone, Mango, Salatköpfe. Er erläutert, was die Tiere alles fressen (sie versorgen sich während des ganzen Tages im Wald auch mit Insekten und Blättern der heimischen Bäume). Außerdem berichtet er ein paar Details über die Rangordnung in der Gruppe. Sie wird angeführt vom stärksten Männchen. Und vom stärksten Weibchen. Die Männchen kämpfen zwar „um die Krone“ aber in Wahrheit entscheidet ihre Fanbase &#8230; ihr soziales Netzwerk in der Gruppe. Das stärkste Weibchen „vererbt“ ihren Rang an ihre Tochter: in dem sie ihr in allen Belangen beisteht und so klar macht, wer sie einmal sein wird. Die ranghohen Tiere haben die erste Wahl bei interessantem Futter. Schwächere Tiere warten, bis der Leckerbissen freigegeben wird. Die sozialen Interaktionen in der Gruppe sind zu komplex, sie während eines Spaziergangs zu erfassen. Der Ranger hat Futter in ausreichender Menge und so weit auf der Fläche verstreut, daß jedes Tier komfortabel fressen kann. Er versichert uns, daß auch die rangniederen Tiere der Gruppe ein schönes Leben haben, auf dem Affenberg in Salem.</p>
<p>Maren Bestmann-Auchter<br />
Tierärztin</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
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