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	<title>Beratung | Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</title>
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	<description>&#34;Ich will, daß es Ihrem Tier gut geht.&#34;</description>
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	<title>Beratung | Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</title>
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		<title>Das Tier ist jetzt safe &#8211; warum dieser Satz gefährlich werden kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 11:20:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>„<b>Das Tier ist jetzt safe“ – warum dieser Satz gefährlich sein kann</b></p>
<p><i><b>aus der Reihe „Wenn Tiere reisen“</b></i></p>
<p>„Es zählt doch nur, dass mein Tier jetzt sicher bei mir angekommen ist“, lese ich gelegentlich.</p>
<p>Manchmal ist der Hintergrund, dass sich jemand im Urlaub in das Tier verliebt hat. Oder dass jemand dieses Tier aus einer misslichen Situation retten will. Meistens ist die Zeit knapp. Der Urlaub endet. Das Wetter ist schlecht. Das Tier ist krank. Es ist niemand erreichbar …</p>
<p>Also fragt man, was leicht erreichbar ist: das Internet. Und dort findet man eben auch Informationen, die den Transport im Kofferraum als lässliche Sünde erscheinen lassen. Die schlicht falsch sind.</p>
<p>Aber was ist geltendes Recht?</p>
<p>Die EU-Verordnungen 576/2013 und 2016/429 legen fest, dass Hunde, Katzen und Frettchen nur unter bestimmten Voraussetzungen in einen Mitgliedsstaat verbracht werden dürfen. Das EU-Recht muss von den Mitgliedsstaaten national umgesetzt werden. Folgende Bedingungen sind einzuhalten:</p>
<p>1. Das Tier muss eindeutig gekennzeichnet sein, mit einem Mikrochip gemäß ISO-Norm</p>
<p>2. Es muss gegen Tollwut geimpft sein, dokumentiert im EU-Heimtierausweis. Die Impfung darf nicht weniger als 21 Tage alt und auch nicht abgelaufen sein.</p>
<p>3. Bei Reisen aus Drittländern muss häufig zusätzlich ein EU-Gesundheitszeugnis ausgestellt werden durch einen Amtstierarzt.</p>
<p>Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, riskiert die transportierende Person viel: Zurückweisung, Quarantäne, hohe Kosten und vielleicht sogar die Einschläferung des Tieres.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sind ungeimpfte Tiere wirklich so gefährlich?</p>
<p>Es geht um Tollwut, oder auch „klassische Tollwut“ bei Säugetieren. Die Krankheit verläuft tödlich.</p>
<p>Tollwut als gefährliche Tierseuche wird überwacht und bekämpft. Deutschland ist seit Jahren tollwutfrei. Weltweit ist die Situation jedoch anders: Zehntausende Menschen sterben jährlich durch Tollwut, die überwiegend von Hunden übertragen wurde. Auch in Teilen Südosteuropas und der Türkei kommt die Tollwut noch vor.</p>
<p>Ohne gültigen Tollwutstatus importierte Tiere sind also nicht nur ein theoretisches Risiko. Sie bringen reale Folgen für Menschen, andere Tiere und öffentliche Gesundheitssysteme.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kein theoretisches Risiko – reale Fälle</p>
<p>2014 nahm ein Mann einen Hund aus Ungarn mit nach Frankreich. Ohne Kennzeichnung, ohne Registrierung, ohne Impfung ging die Reise quer durch Europa. Später wurde der Hund – ungeimpft &#8211; mit nach Nordafrika genommen. Dort infizierte sich der Hund mit dem Tollwut-Virus. Nach der Rückkehr nach Frankreich wurde der Hund krank.</p>
<p>Vor seinem Tod hatte er Kontakt zu mehreren Menschen und Tieren, die dringend gefunden und behandelt werden mussten.</p>
<p>2021 wurde bei einem illegal nach Deutschland verbrachten Welpen Tollwut festgestellt.</p>
<p>Im Jahr 2023 wurden in der EU 31 infizierte Füchse gefunden, alle in Osteuropa.</p>
<p>Vor allem das Beispiel aus Frankreich macht eins deutlich: infizierte Tiere können das Virus weit verbreiten, bevor sie erkranken oder die Erkrankung richtig eingeordnet wird. Kontaktpersonen können und müssen mit einer postexpositionellen Behandlung vor dem Ausbruch der Krankheit gerettet werden. Tiere müssen nach Kontakt auf ihren Impfstatus überprüft, in Quarantäne verbracht oder getötet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie groß ist das Risiko wirklich?</p>
<p>EU-weit wurden im Jahr 2023 knapp 3500 lebende Tiere beschlagnahmt, die ohne gültige Papiere oder Tollwutimpfung transportiert worden waren. Im ersten Halbjahr 2025 handelte es sich allein in Deutschland um 369 Tiere.</p>
<p>Wie viele nicht entdeckt wurden, wissen wir nicht. Die EU schätzt den Handelsumfang mit Hunden und Katzen in der EU auf 1,3 Milliarden Euro pro Jahr. Ca 60% der Käufer kaufen online.</p>
<p>Tatsächlich sind illegaler Tierhandel und Landtransporte ein ungelöstes Problem. Welpentransporte auf dem Landweg sind schwer zu erkennen. An EU-Binnengrenzen finden gemäß dem Schengener Abkommen keine systematischen Kontrollen von EU-Bürgern statt.</p>
<p>Niemand will die Grenzkontrollen wieder haben.</p>
<p>Aber viele nutzen die Möglichkeiten des Schengener Abkommens für ihre eigenen Zwecke: der Handel mit geschmuggelten Welpen boomt.</p>
<p>Was können wir tun?</p>
<p>Diese Lücken erfordern bessere Instrumente, wie interoperable Mikrochip-Datenbanken und Meldepflichten.</p>
<p>Das europäische Parlament hat sich auf die Verbesserung längst bekannter und anerkannter Regeln geeinigt, die auch viele Tierschützer und Tierärzte fordern. Dazu gehören Kennzeichnungs- und Registerpflichten. Wie man unschwer erkennt, ist die Tollwut-Bekämpfung hier nur ein Aspekt.</p>
<p>Aber das &#8230; ist eine andere Geschichte.</p>
<p>Der wichtigere Aspekt ist Information. Deswegen schrieb ich diesen Beitrag.</p></div>
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		<title>Mach Deiner Asthma-Katze das Leben leichter</title>
		<link>https://saussbachpraxis.de/mach-deiner-asthma-katze-das-leben-leichter-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 19:46:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalationshilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der gescheckte Kater läuft schnurstracks auf ein Schränkchen zu und setzt sich. Er atmet ein wenig schwer, man kann es hören.<br />
Seine Besitzerin hält ihm ein Gerät vors Gesicht. Er inhaliert.<br />
Seine Atmung normalisiert sich, und es geht ihm besser. Gitano ist ein kastrierter Bauernhofkater, und er leidet an Asthma.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Kater Gitanos Geschichte:<br />Ein Asthmakater gewinnt Lebensqualität</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gitano*, der gescheckte Kater, läuft schnurstracks auf ein Schränkchen zu und setzt sich. Er atmet ein wenig schwer, man kann es hören.<br />Andrea B* holt ein Gerät heraus, und hält es dem Kater vors Gesicht. Er inhaliert.<br />Seine Atmung normalisiert sich, und es geht ihm besser. Gitano ist ein kastrierter Bauernhofkater, und er leidet an Asthma.<br />Mein Name ist Maren Bestmann-Auchter. Ich betreibe eine Kleintierpraxis im Bayerischen Wald.<br />Kater Gitano wurde mir als Fundkater anvertraut. Andrea B. engagiert sich liebevoll und achtsam für verschiedenste Tiere. So wohnen mehrere Katzen, ein paar Ziegen, Kamerunschafe, und ein paar Wellensittiche bei ihr. Und eben Gitano, der sich einfach bei ihr einquartiert hatte.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Gitano litt damals sehr. Er war ein bedauernswertes Häufchen Elend, als ich ihn das erste Mal sah: abgemagert und struppig. Seine Augen waren entzündet und verklebt, wie auch sein Näschen. Aus dem Mäulchen roch er, und sein Zahnfleisch war entzündet. Einige Zähne waren schon beim ersten Anschauen erkennbar geschädigt. Aber er war auch ein ganz besonderer Charakter: er knurrte, fauchte und kratzte nie, sondern saß auf dem Tisch und ließ uns einfach machen.<br />
Er erholte sich vom Schnupfen und nahm nach der Zahnsanierung auch mit viel weniger Zähnen wieder zu. Doch immer wieder kam Gitano mit Atembeschwerden zur Behandlung. Er tat mir unendlich leid. Mir blutete jedesmal das Herz, wenn ich ihn wieder in so einem Anfall erlebte. Und so untersuchte ich gründlicher. Röntgenaufnahmen, Abstriche und Blutuntersuchungen zeigten die Diagnose Asthma. Ich recherchierte weiter, um die neuesten Behandlungsmöglichkeiten zu finden. Ich wollte ihn endlich von dieser Last befreien. </div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Bei meinen Recherchen fand ich heraus, daß man Katzen auch inhalieren lassen kann und welche Medikamente dafür benötigt werden. Mit Inhalationen hatte ich noch keine Erfahrungen gesammelt. Ich fragte in meinen Fachgruppen um Rat und Erfahrungsberichte. Die Kollegen berichteten positiv und gaben mir gute Tipps zum Medical Training für Asthma-Katzen. Medical Training beschreibt die Vorgehensweise, um ein Tier an medizinisch notwendige Manipulationen zu gewöhnen.<br />
Am Ende war ich überzeugt: Der Kater könnte mit einer Umstellung der Behandlung auf Inhalationen nur gewinnen.</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Menschliche Asthma-Patienten inhalieren Asthmamittel aus Aerosol-Dosierern, das sind eigentlich nur kleine Sprühdosen.<br />
Dazu werden Mundstücke benutzt. Eine Katze kann das so nicht. Aus einer Sprühdose angesprüht zu werden, toleriert keine Katze. Aber immerhin, das für Menschen vorgesehene Asthmamittel hilft auch Katzen.<br />
Ein Kernthema war nun, die Katze an das Inhalationsgerät zu gewöhnen.</div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Um die Sprühdose vom Katzenmäulchen zu entkoppeln, gibt es spezielle Hilfsmittel. Technisch ist es relativ einfach: man setzt eine Röhre als kleinen Puffer zwischen die Spraydose und das Mundstück. Auf der Seite der Spraydose braucht man einen passenden Einlass, und auf der Seite des Patienten ein Mundstück oder besser gesagt eine kleine Maske. Aber die Katze muss erst lernen, die kleine Atemmaske zu benutzen. Viele Katzen möchten nicht am Kopf gehalten werden. Sie möchten frei atmen, und nicht ihr Mäulchen in eine maulkorbähnliche Konstruktion stecken.<br />
Als Gitano wieder einmal vor mir saß, zeigte ich seiner Betreuerin das Gerät und das Medikament. Andrea ließ sich überzeugen, wenigstens einen Versuch zu machen.<br />
Ich zeigte ihr, wie man es anwendet, und riet ihr, dem Kater zunächst ohne Medikament nur die Maske vor die Nase zu halten und dann ein Leckerchen zu geben. Wenn er das akzeptierte, könnte man es mit dem Medikament versuchen.</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Dann hörte ich eine Weile nichts von den Beiden. Aber ich habe mir angewöhnt, verschnupfte Tiere inhalieren zu lassen. Denn auch ganz normal verstopften Nasen kann man mit Inhalationen Linderung verschaffen. Man muss nur wissen wie. Die Berichte der Tierbesitzer waren ermutigend. Nur von Gitano wusste ich noch nicht, ob es funktioniert hatte. </div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner">Andrea brachte mir eines Tages ein anderes Tier zur Impfung. Ich fragte natürlich gleich nach dem Asthma-Kater. „Dem geht es gut“ antwortete sie. „Wie kommen Sie mit dem Medikament und dem Inhalieren zurecht?“ Da lachte sie und sagte: „Naja, anfangs war er nicht begeistert. Ich habe dann ziemlich schnell das Medikament eingesetzt, weil es ihm wieder schlechter ging. Jetzt kommt er und setzt sich vor den Medizinschrank, wenn es ihm schlecht geht. Wenn es ihm gut geht, schaut er das Ding nicht an.“ Dann machte sie eine Pause. „Ich würde wetten, der weiß, daß ihm das Mittel gut tut. Er hat es wirklich schnell gelernt.“<br />
Eigentlich sieht mein Therapieplan eine tägliche Behandlung vor. Aber wenn es dem Kater gut geht, kann ich mit seiner Eigenwilligkeit leben. Die Hauptsache ist doch, daß es ihm gut geht und er lange mit dieser Erkrankung überleben kann.<br />
* Die Namen habe ich natürlich geändert.</div>
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		<title>Katzenfreundliche Praxis</title>
		<link>https://saussbachpraxis.de/katzenfreundliche-praxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 15:53:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Tieren]]></category>
		<category><![CDATA[Schönes]]></category>
		<category><![CDATA[Fellpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgen]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnschmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Katzenflüsterin Eine ältere Dame brachte ihren chronisch kranken und eher scheuen Kater zur Behandlung. Eines Tages hatte sie gesehen, wie er sich in ihrem Garten herumdrückte. Sie hat ihm dann über Wochen immer wieder Futter angeboten. Irgendwann kam er näher, bis sie ihn ins Haus holen konnte. Der Kater war noch relativ jung. Er hatte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Katzenflüsterin</p>
<p>Eine ältere Dame brachte ihren chronisch kranken und eher scheuen Kater zur Behandlung.</p>
<p>Eines Tages hatte sie gesehen, wie er sich in ihrem Garten herumdrückte. Sie hat ihm dann über Wochen immer wieder Futter angeboten. Irgendwann kam er näher, bis sie ihn ins Haus holen konnte. </p>
<p>Der Kater war noch relativ jung. Er hatte wohl auf der Straße gelebt. Die hatte ihn gezeichnet. Er war scheu und ängstlich. Er war mager, zerrauft und hatte schon mehrere Zähne verloren. Eine üble Krankheit zerfraß Zähne und Zahnfleisch. Sein ganzes Leben bestand aus Schmerz und Angst.</p>
<p>Die Dame war sehr empathisch und litt mit ihm. So kamen die Beiden zu mir.</p>
<p>Er saß gespannt, geduckt in seiner Transportbox wie in einer Schutzhöhle. Herauskommen wollte er nicht. Seine Ohren waren halb angelegt, sein Maul wirkte verkniffen angespannt, und seine Pupillen waren geweitet. Er würde vielleicht nicht angreifen, aber er würde um sein Leben kämpfen. </p>
<p>Also sollte ich ihm lieber keinen Anlass dazu geben.<br />
Ich benutzte ein Pheromonspray, um die fremden Räume ein bisschen vertrauter zu machen.<br />
Glücklicherweise ließ sich der Deckel der Transportbox abnehmen. So konnte ich ein Handtuch um ihn legen, um ihn damit auf die Waage zu tragen. Er knurrte. Aber er ließ mich gewähren. Ich konnte einen oberflächlichen Blick auf sein Zahnfleisch werfen. Sein Körper war sehr angespannt. Ich durfte nur die Lefzen ein wenig anheben. Da hob er schon eine Pfote: das war unerwünscht. Er ließ mich seine Krallen spüren und versuchte meine Hand mit stetigem Druck von seinem Kopf zu entfernen. Er griff aber immer noch nicht an. Bei den Spritzen mit den Medikamenten hatte ich dann die Grenze überschritten: er fauchte und schlug nach mir. </p>
<p>Ich hatte ein wenig Hoffnung, seine Schmerzen dauerhaft lindern oder sogar komplett beenden zu können. Wenn man nur die Entzündungen im Maul in den Griff bekommen würde &#8230; . </p>
<p>Seine Adoptiv-Besitzerin war ein wenig überrascht, daß ich keine weiteren Zwangsmaßnahmen ergriffen oder Lederhandschuhe getragen hatte. Sie berichtete, daß er im Haus immer noch so ziemlich alles fürchten würde. Besen und Staubsauger ließen ihn regelmäßig unter die Möbel flüchten, genau wie fremde Menschen. </p>
<p>Wir vereinbarten einen Termin, um ihn in Narkose korrekt zu untersuchen und gleich die veränderten Zähne und Zahnwurzeln zu entfernen. Sie bekam Medikamente, um ihn bis dahin zuhause zu versorgen.</p>
<p>Als sie ihn zur Operation brachte, hatte er schon ein wenig zugenommen. Die Dame berichtete, daß er „anders“ wäre. Ich habe das als gutes Zeichen genommen. In Narkose waren die Schäden deutlich erkennbar und so habe ich alle Zähne und Wurzelreste entfernt. Das war seine einzige Chance auf ein schmerzfreies Leben. </p>
<p>Bei der Abschlußuntersuchung nach der Operation berichtete die Besitzerin, daß er jetzt spielen und insgesamt ein viel freundlicheres Wesen zeigen würde. Staubsauger und Besen fürchte er noch immer, aber er hätte jetzt ein sonniges Gemüt. Sie wollte wissen, was ich gemacht habe. Ich habe vor allem die medizinischen Aspekte gesehen und ihr die erklärt. Sie dagegen nannte mich eine Katzenflüsterin. Sie hätte noch nie erlebt, daß eine Katze so ruhig und liebevoll behandelt wird. </p>
<p>Tatsächlich faszinieren mich Katzen und ich bemühe mich, den Besuch bei mir so stressarm wie möglich zu gestalten. Irgendwann stieß ich auf das Royal-Canin-Programm „Service Plus für Katzen“, mit dem besonders katzenfreundliche Praxen zertifiziert werden. Kurz entschlossen bewarb ich mich. Ich musste einen Fragebogen ausfüllen, Fotos machen und im Interview ein paar Vorgehensweisen in der Praxis erläutern. Und ein paar Dinge habe sogar ich noch zu lernen (aber das ist eine andere Geschichte &#8230;).</p>
<p>Ich bekam das Zertifikat und bin nun schon einige Jahre auch offiziell „katzenfreundlich“.</p>
<p>Eine Katzenflüsterin eben, flüstert leise die Mentorin in meinem Ohr &#8230; </p>
<p>Maren Bestmann-Auchter<br />
Tierärztin</p>The post <a href="https://saussbachpraxis.de/katzenfreundliche-praxis/">Katzenfreundliche Praxis</a> first appeared on <a href="https://saussbachpraxis.de">Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Fellpflege und Zahnschmerzen</title>
		<link>https://saussbachpraxis.de/zahnschmerzen-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 15:29:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Tieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fellpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgen]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnschmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was haben Fellpflege und Zahnschmerzen miteinander zu tun? Katzen putzen sich. Die Fellpflege ist sozusagen ins Verhalten eingebaut. Regelmäßiges und gründliches Putzen zeigt, daß sie ihren Körper gut wahrnehmen, sich bewegen können und sich wohl fühlen. Beim Putzen werden Schmutzpartikel entfernt und die Haare geordnet. Filz sollte gar nicht erst entstehen. Ungepflegtes Fell wird meistens [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben Fellpflege und Zahnschmerzen miteinander zu tun? </p>
<p>Katzen putzen sich. Die Fellpflege ist sozusagen ins Verhalten eingebaut.<br />
Regelmäßiges und gründliches Putzen zeigt, daß sie ihren Körper gut wahrnehmen, sich bewegen können und sich wohl fühlen. Beim Putzen werden Schmutzpartikel entfernt und die Haare geordnet. Filz sollte gar nicht erst entstehen.</p>
<p>Ungepflegtes Fell wird meistens einfach nur wahrgenommen, ohne dem eine besondere Bedeutung beizumessen. Die Katze putzt sich halt nicht, heißt es oft. </p>
<p>Die Fellpflege bleibt aus, wenn die Katze sich nicht wohlfühlt, sich nicht gut bewegen kann oder Schmerzen im Mäulchen hat. </p>
<p>Diesen Artikel schreibe ich, weil ich in der letzten Zeit mehrere auf diese Art betroffene Katzen in meiner Praxis hatte. Sie haben nicht so deutlich die üblichen Anzeichen von Zahnschmerzen gezeigt wie Speichelfluss oder Probleme beim Fressen. Sie hatten „einfach nur“ Gewicht verloren und putzten sich nicht mehr. Und genau das war den aufmerksamen Besitzern aufgefallen. </p>
<p>Nach der ersten Untersuchung kann man sagen, ob die Katze Zahnschmerzen hat. In der Regel kann ich auch auf den einen oder anderen Zahn zeigen. </p>
<p>Diese erste Untersuchung ist aber noch nicht vollständig. Oft sind die Tiere so schmerzhaft, daß ich nicht viel zu sehen bekomme.<br />
Eine wirklich gute Beurteilung des Gebisses ist nur möglich, wenn man eine gründliche Untersuchung mit Röntgen am schlafenden Tier macht. Moderne kleine Anlagen arbeiten mit Speicherfolien oder Detektoren, benötigen wenig Strahlung und lassen die Beurteilung jedes einzelnen Zahnes und seiner Wurzeln zu.  </p>
<p>Nur in der Röntgenaufnahme sieht man veränderte Zahnwurzeln oder steckengebliebene Wurzelreste. Die Zähne können noch gesund aussehen, oder das Zahnfleisch kann eine steckengebliebene Wurzel verdecken. Auch diese Wurzelreste können schmerzhaft sein. In einem Fall hat die Katze immer wieder ihre Wange aufgekratzt. Erst das Röntgengerät zeigte die Ursache: steckengebliebene Zahnwurzeln.<br />
Man findet solche Wurzelreste nicht, wenn sie komplett vom Zahnfleisch verdeckt sind oder wenn die Katze sich einfach nicht ins Maul schauen lässt. </p>
<p>Vor dem Röntgen muss eventuell vorhandener Zahnstein entfernt werden. Der überlagert nämlich einfach nur die Strukturen von Zähnen und Knochen und stört im Röntgenbild.</p>
<p>Für diese Arbeit wird die Katze in Narkose gelegt. Die Arbeit mit dem Ultraschall-Zahnsteinentferner würde keine Katze dulden. Sie würde auch die Filme nicht einfach so mit den Zähnen festhalten, wie es ein Mensch auf die Bitte der Zahnarzthelferin tut. </p>
<p>Im Anschluss an die Röntgenuntersuchung könnten schon direkt die Zähne gezogen werden, die schmerzhafte Veränderungen aufweisen. Längst kann man mit modernen Instrumenten aus der Zahnmedizin mehrwurzelige Zähne, oder versteckt liegende Wurzelreste schnell und sicher auffinden und entfernen. </p>
<p>Der wichtigste Punkt ist, daß die Katze nach dieser Prozedur wieder schmerzfrei ist. Der Besitzer sieht es daran, daß die Katze wieder fröhlicher wird. Sie spielt wieder, putzt sich wieder und sie legt an Gewicht zu. </p>
<p>Maren Bestmann-Auchter<br />
Tierärztin</p>The post <a href="https://saussbachpraxis.de/zahnschmerzen-3/">Fellpflege und Zahnschmerzen</a> first appeared on <a href="https://saussbachpraxis.de">Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zahnschmerzen</title>
		<link>https://saussbachpraxis.de/zahnschmerzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2018 15:38:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Röntgen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was in der Datei landet &#8230; ist entweder ein Beweis oder eine unangenehme Überraschung. Aber diese Überraschung ermöglicht uns, ein Problem abzustellen. Schmerz zu beenden. Für diesen Artikel habe ich einige Röntgenaufnahmen von Zähnen ausgewählt. Fast alle Tiere haben nach den Aussagen ihrer Besitzer an Gewicht verloren. Einige sabberten. Eins kratzte sich die Wangen auf. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was in der Datei landet &#8230; ist entweder ein Beweis oder eine unangenehme Überraschung.</p>
<p>Aber diese Überraschung ermöglicht uns, ein Problem abzustellen. Schmerz zu beenden.</p>
<p>Für diesen Artikel habe ich einige Röntgenaufnahmen von Zähnen ausgewählt.<br />
Fast alle Tiere haben nach den Aussagen ihrer Besitzer an Gewicht verloren. Einige sabberten. Eins kratzte sich die Wangen auf. Mehrere rochen übel aus dem Maul. Fast alle haben „irgendwie“ noch gefressen.</p>
<p>Wir schauen uns diese Tiere an, wiegen sie, nehmen gegebenenfalls Blutproben und versuchen noch am wachen Tier, die Maulhöhle zu untersuchen. Im Maul ist nicht immer viel zu sehen. Manche Tiere wollen sich einfach nicht untersuchen lassen. Oft lassen sie sich vor Schmerz und Angst den Fang nicht öffnen. Oft sind die Zähne schon vor längerer Zeit verloren gegangen. Manchmal verdeckt Zahnstein die Defekte am Zahn. Und manchmal sieht man an den Entzündungen im Zahnfleischsaum, daß etwas nicht stimmt. Nur selten sieht man direkt einen Defekt am Zahn. In der Regel sind die Wurzeln bei Katzen deutlich stärker geschädigt als man vom Blick auf das Zahnfleisch wahrnehmen kann. Die aktuelle Bezeichnung ist „resorptive Läsionen“.</p>
<p>In solchen Fällen bringt das Röntgengerät die Wahrheit ans Licht. Da das Tier während der Aufnahmen still liegen muss, wird es mindestens sediert. Wenn Zahnstein vorhanden ist, muß der zuerst weg: Zahnstein wirkt in der Röntgenaufnahme wie Knochen und verfälscht so die Aufnahmen. </p>
<p>Das Titelfoto zeigt ein Nagetier. Es schnupfte, die Zähne mussten regelmäßig gekürzt werden. Das Röntgenbild zeigt, daß die Ursache für den Problemkomplex ein Tumor oder eine sehr massive Entzündung war.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/B27E283F-D177-4DEA-94F3-45612406D4F6-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-743" srcset="https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/B27E283F-D177-4DEA-94F3-45612406D4F6-300x200.jpeg 300w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/B27E283F-D177-4DEA-94F3-45612406D4F6-768x512.jpeg 768w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/B27E283F-D177-4DEA-94F3-45612406D4F6-1024x683.jpeg 1024w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/B27E283F-D177-4DEA-94F3-45612406D4F6.jpeg 1065w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Vom Unterkieferdolchzahn dieser Katze war einfach nur die Krone weggebrochen. Die Wurzeln mitsamt den Nerven waren im Knochen steckengeblieben. Sowas tut wirklich furchtbar weh. </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/46A4E3D4-B79C-4704-82D5-551B3DB67DA7-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-751" srcset="https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/46A4E3D4-B79C-4704-82D5-551B3DB67DA7-300x200.jpeg 300w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/46A4E3D4-B79C-4704-82D5-551B3DB67DA7-768x512.jpeg 768w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/46A4E3D4-B79C-4704-82D5-551B3DB67DA7-1024x682.jpeg 1024w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/46A4E3D4-B79C-4704-82D5-551B3DB67DA7-1080x720.jpeg 1080w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/46A4E3D4-B79C-4704-82D5-551B3DB67DA7.jpeg 1490w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Hier waren die Zahnkronen bereits vor längerer Zeit verloren gegangen. Der Kater hatte jedoch Schmerzen: er hat sich immer wieder die Wange aufgekratzt. Erst als die Wurzeln entfernt waren, hörte er damit auf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/EA9CC317-EDF1-48AD-B53A-BDE4DEA9DD93-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-747" srcset="https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/EA9CC317-EDF1-48AD-B53A-BDE4DEA9DD93-300x200.jpeg 300w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/EA9CC317-EDF1-48AD-B53A-BDE4DEA9DD93-768x512.jpeg 768w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/EA9CC317-EDF1-48AD-B53A-BDE4DEA9DD93-1024x683.jpeg 1024w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/EA9CC317-EDF1-48AD-B53A-BDE4DEA9DD93-1080x720.jpeg 1080w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/EA9CC317-EDF1-48AD-B53A-BDE4DEA9DD93.jpeg 1470w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Auch dieser Dolchzahn schmerzte, obwohl es &#8222;nur&#8220; wie eine Zahnfleischtasche aussah. </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/2DB8B835-4363-4927-871C-C1932B66CC93-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-745" srcset="https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/2DB8B835-4363-4927-871C-C1932B66CC93-300x200.jpeg 300w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/2DB8B835-4363-4927-871C-C1932B66CC93-768x512.jpeg 768w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/2DB8B835-4363-4927-871C-C1932B66CC93-1024x682.jpeg 1024w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/2DB8B835-4363-4927-871C-C1932B66CC93-1080x720.jpeg 1080w, https://saussbachpraxis.de/wp-content/uploads/2018/08/2DB8B835-4363-4927-871C-C1932B66CC93.jpeg 1469w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Hier war ebenfalls ein Rest vom Dolchzahn im Oberkiefer verblieben.</p>
<p>Tiere können nicht um Abhilfe für ihre Schmerzen bitten. Sie ertragen den Schmerz, versuchen ihn wegzukratzen oder wegzubeißen und verletzen sich dabei immer wieder. Manche werden auch übellaunig und ziehen sich zurück. </p>
<p>Viele verlieren an Gewicht, weil sie nicht mehr genug fressen können. Der Schmerz zehrt an ihnen. Bakterien stören die Wundheilung und verursachen zusätzlich schmerzhafte Entzündungen, üblen Maulgeruch und im schlimmsten Fall durch die Abschwemmung im Kreislaufsystem Probleme an anderen Körperstellen.</p>
<p>Die Wurzelreste müssen zuverlässig entfernt werden, damit der Schmerz aufhört. Alle Medikamente können nur kurzfristig Linderung bringen. </p>
<p>Die Operation ist teilweise sehr aufwendig. Die Wurzelreste liegen versteckt im Knochen. Der beste Weg ist meistens, sie mit einer Fräse freizulegen und seitlich herauszuheben. Danach muss das Zahnfleisch über dem entstandenen Loch genäht werden. In der Regel versucht man, alles in einem Arbeitsgang zu erledigen. Daher kann eine solche Operation über 2 Stunden dauern.</p>
<p>Maren Bestmann-Auchter<br />
Tierärztin</p>The post <a href="https://saussbachpraxis.de/zahnschmerzen/">Zahnschmerzen</a> first appeared on <a href="https://saussbachpraxis.de">Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</a>.]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eichkater</title>
		<link>https://saussbachpraxis.de/eichkater/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2018 14:56:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Eichhörnchen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Tieren]]></category>
		<category><![CDATA[Schönes]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum war er dem Tod von der Schippe gesprungen, zeigte er dem Leben und allen potentiellen Feinden schon wieder die Zähne. Diese Zähne waren so beeindruckend, daß ich ihn nur noch mit größtem Respekt angefasst habe.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum war er dem Tod von der Schippe gesprungen, zeigte er dem Leben und allen potentiellen Feinden schon wieder die Zähne. Diese Zähne waren so beeindruckend, daß ich ihn nur noch mit größtem Respekt angefasst habe. </p>
<p>Er war ein kleiner Eichkater und wurde mir von Passanten gebracht. Mehr tot als lebendig lag er unter der Wärmelampe und wurde zunächst stündlich gefüttert, getränkt und natürlich mit Infusionslösung und Medikamenten versorgt. Ich habe ihn leicht sediert, ihn komplett durchgeröntgt und obendrein gründlich abgetastet. Außerdem habe ich so viele wie möglich von den Zecken aus seinem Fell geholt. &#8230; er war nämlich voll davon und sie waren im Sinne des Wortes dabei, ihn leerzusaufen. </p>
<p>Das Problem bei diesen kleinen Kerlchen: vom Gewicht her und von den tierartspezifischen Unterschieden konnte ich ihm nicht jede Arznei verabreichen. So ein Tröpfchen Sedativum kann nebenbei die Futteraufnahme erhöhen, das ist fein. Wenn es denn vertragen wird. Etliche Antiparasitika werden nicht so gut vertragen oder sind nicht fein genug zu dosieren. Manchmal ist weniger eben mehr &#8230; und so pflückte ich ihm die Zecken mit einer Pinzette aus dem Fell, sobald sie groß genug waren.</p>
<p>Eine seiner Vorderpfoten war gelähmt. Nachdem keine äußere Verletzung zu finden war, ging es wohl eher um ein stumpfes Trauma. Die schlimmste Möglichkeit war eine dauerhafte Lähmung. Damit wäre er nicht mehr wildbahntauglich. Um dieses Problem wollte ich mich erst kümmern, wenn die akute Lebensgefahr überstanden wäre. Denn der leere Magen und die Parasiten hätten ihn umgebracht.</p>
<p>Mein Netzwerk hat mich kompetent und schnell mit den notwendigen Informationen versorgt. So konnte ich die für Eichhörnchen üblichen Verletzungen und Erkrankungen ausschließen, dem kleinen Kerl schnell passendes Futter zurechtmachen und die Nährlösungen durch Handfestes ersetzen. </p>
<p>Er war am nächsten Tag schon deutlich sichtbar auf dem Weg der Besserung. Seine Vorderpfote konnte er schon ein kleines bisschen bewegen. Bei der Fütterung schaute er dann starr zur Seite und riß sein Mäulchen auf. Ich konnte seine unteren Schneidezähne in voller Länge bewundern. Sie waren lang genug, meine Finger komplett zu durchbohren. </p>
<p>Nun ja, die Botschaft war eindeutig. Und genauso eindeutig war, daß er noch nicht wieder in die Freiheit zurück konnte. Er musste also noch ein wenig mit mir ausharren. Aber ich konnte ihm jetzt eine Behausung mit ein paar Zweigen und der Möglichkeit zur freien Futteraufnahme geben. Seine Pfote wurde zusehends besser, und bald sah ich ihn das erste Mal ein Nüsslein richtig greifen. Er war wieder fit. </p>
<p>Ich richtete eine Futterstelle in einem meiner Bäume ein. Die akzeptierte er nicht. Stattdessen suchte er Bäume und Büsche in meinem Garten ab. Entweder hat er seinen Wunschbaum gesucht und bei mir nicht gefunden &#8230; oder er hat sein altes Revier mit seinen Eichhornkumpels gesucht.</p>
<p>Jedenfalls tat er dasselbe am nächsten Tag in der Nachbarschaft. Ich kam dazu und konnte mich überzeugen, daß er noch viel schneller geworden war. Und wieder drohte er &#8230; und verschwand. Natürlich nicht ohne eine kleine Wegzehrung in Form von Apfelstückchen und Nüssen. </p>The post <a href="https://saussbachpraxis.de/eichkater/">Eichkater</a> first appeared on <a href="https://saussbachpraxis.de">Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Kätzchensaison</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 15:40:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Meistens ist die Arbeit einer Tierärztin eher unspektakulär, obwohl wir nahezu täglich irgendwo Leben retten.</p>
<p>Aber manchmal geschehen Dinge …</p>
<p>Das Telefon klingelte. Ich bekam ich eine wirre Geschichte von einer etwas aufgelösten Kundin zu hören.</p>
<p>Jemand habe ihrer Freundin ein Kätzchen abgekauft und unbedingt einen Schutzvertrag abschließen wollen. Das Kätzchen habe nun einen schlimmen Keim und jetzt solle die Verkäuferin alle Tierarztkosten und die Sanierung des durch das Kätzchen infizierten Katzenbestandes bezahlen. Die Käuferin drohte, das Veterinäramt einzuschalten und alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, bis hin zur kostenpflichtigen Verbringung des Kätzchens in eine Quarantänestation, Tierheim oder was immer … Hauptsache es würde für die Verkäuferin teuer und unangenehm.</p>
<p>Da hatte sich aber jemand gewaltig aufgeplustert. Und meine Kundin klang ganz so, als würde sie sich wirklich bedroht fühlen. Sie konnte sich gar nicht beruhigen.</p>
<p>Stutzig wurde ich beim „Schutzvertrag“, den die Käuferin ausdrücklich verlangt hatte.</p>
<p>Schutzverträge werden normalerweise von Tierheimen verwendet, um sicherzustellen, daß das Tier im Zweifel auch wieder an das Tierheim zurück gegeben wird.</p>
<p>So sagte ich der Kundin, natürlich nicht ohne den Hinweis, daß ich eben keine Juristin bin.</p>
<p>Dann riet ich ihr, die Untersuchungsbefunde in schriftlicher Form einzufordern. Sie nannte mir daraufhin den Tierarzt, der das Tier angeblich untersucht haben sollte. Ich hätte gerne „kurzen Dienstweg“ benutzt, aber ich konnte diesen Kollegen im Internet nicht finden. Das ist in der heutigen Zeit dann doch ungewöhnlich. Da ich nicht sicher sein konnte, ob ich den Namen richtig geschrieben, oder ob meine Kundin den überhaupt richtig übermittelt hatte, ließ ich die Suche sein. Aber ich gewann immer mehr den Eindruck, als würde da jemand nicht die Wahrheit sagen …</p>
<p>Ich empfahl meiner Kundin außerdem ein Gegengutachten: ihre Freundin sollte das Kätzchen in einer Praxis oder Klinik eigener Wahl untersuchen lassen. Meiner Einschätzung nach hatte sie als private Verkäuferin eigentlich nichts zu fürchten. Es ging mir vor allem darum, sicherzustellen, daß dem Kitten wirklich nichts fehlte. Und sollte es die angebliche Infektion tatsächlich geben, würde man sich eben damit auseinandersetzen und eine Behandlung einleiten.</p>
<p>Allerdings waren die beiden Frauen inzwischen entschlossen, das Kätzchen wieder zurückzuholen. Die Käuferin hatte sich so dargestellt, daß sie für das Wohlbefinden des Tieres fürchteten.</p>
<p>Viel später erfuhr ich, wie es weitergegangen war.</p>
<p>Die Katzenverkäuferin hatte gleich 2 Männer geschickt, das Kätzchen zurückzuholen. Die Verhältnisse dort waren eher unsauber. Das Kätzchen wurde ganz allein in einem Heizungskeller gehalten.</p>
<p>Für die Käuferin kam dann sowieso alles ganz anders: Das Veterinäramt und der Tierschutz waren wirklich eingeschaltet worden. Nur eben nicht von ihr, sondern von der Verkäuferin. Die Beamten und der Tierschutz sollten sowohl das Haus der Käuferin als auch das Kätzchen in Augenschein nehmen. Daraus sollte noch ein Nachspiel werden.</p>
<p>Die Käuferin konnte den Laborbefund nicht vorlegen, der sei „noch nicht gekommen“. Sie hatte einen weiteren Tierarzt genannt. Den gibt es nun wirklich, aber der hatte das Kätzchen niemals gesehen, geschweige denn eine Laboruntersuchung dazu beauftragt.</p>
<p>Eine Untersuchung fand natürlich trotzdem statt: das fragliche Kitten und seine Geschwisterchen mussten eine Untersuchung über sich ergehen lassen. Sicherheitshalber. Wundert es noch jemanden, daß kein einziges infiziert war?</p>
<p>Vermutlich hatte hier jemand eine Betrugsmasche entwickelt, die wir einfach noch nicht gekannt haben.</p>
<p>Ab jetzt ist das anders.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="js_c" dir="ltr">
<p>Maren Bestmann-Auchter                                                                                                                                                                           Tierärztin</p>
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		<title>Kätzchensaison</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 16:50:04 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Neulich in der Tierarztpraxis &#8230; so können sehr viele Geschichten beginnen. Begleiten Sie mich heute in eine dieser Erinnerungen?</p>
<div id="js_c" dir="ltr">
<p>&#8230; saß ein kleines Kätzchen auf dem Tisch: mager, verfloht, frisch von der Mutter weg. Es sollte ein Rassekätzchen sein. Meiner Meinung nach war es ein wenig zu bescheiden entwickelt.</p>
<p>Die Besitzerin hatte es um eine nicht unerhebliche Summe gekauft. Ihre Freundin hatte bei der Gelegenheit ein Geschwisterchen genommen. Man hatte gleich gemerkt, daß die Kitten verfloht waren. Und war deswegen noch auf dem Heimweg bei mir vorbei gefahren.</p>
<p>Nachdem es gerade keine Bauernhofkätzchen gab, sollten es Rassekätzchen aus einer „privaten Hobbyzucht“ werden. Die hatte man in den Kleinanzeigen entdeckt. Die Kätzchen sollten 8 Wochen alt sein, geimpft und entwurmt. Als während des Verkaufsgesprächs auf dem einen Kätzchen Flöhe entdeckt wurden, sagte die Verkäuferin nur: ein Flohmittel sei gerade aufgebracht worden. Die Tiere hatten einen Impfpass mit dem Stempel einer namhaften Kleintierpraxis dabei. Abstammungspapiere gab es nicht. Einen Kaufvertrag gab es auch nicht &#8211; oder zumindest nicht so, wie man sich das vorstellt: Name und Adresse der Verkäuferin fehlten.<br />
Die beiden Frauen hatten beim Kauf der Kätzchen den Eindruck, daß es sich nicht nur um eine „Hobbyzucht“ handelte. Insgesamt sei es nicht sehr sauber gewesen. Und Hundewelpen hätte man wohl auch gesehen …</p>
<p>Nach der Untersuchung der Kätzchen war der medizinische Teil schnell erledigt. Mit vernünftigem Futter entwickelten sie sich später gut, und sie sind an ihren beiden Wirkungsorten geliebte Familienmitglieder.</p>
<p>Was war falsch, warum schreibe ich das hier?</p>
<p>a) Die Kätzchen waren zu jung. Verhaltensexperten sind einig, daß man eine Jungkatze 12 Wochen oder länger bei der Mutter lassen sollte. Nur in Ausnahmefällen kann man davon abweichen. Diese Ausnahmefälle sind neben medizinischen Situationen auch tierschutzrelevante Unterbringung bzw. Vernachlässigung.</p>
<p>b) Mit hoher Wahrscheinlichkeit war die beschriebene Zucht keine Hobbyzucht. Tatsächlich gibt es dafür sogar rechtliche Regelungen. Ab einer bestimmten Zahl von Tieren und Würfen/Jahr ist eine Zucht gewerblich. Dann muß die Betriebsstätte beim Veterinäramt gemeldet werden und die Gewinne sind zu versteuern. Der gewerbliche Verkäufer muß außerdem handelsrechtliche Vorschriften einhalten (ja, es klingt böse, Handel mit Tieren. Aber was bitte ist es denn sonst, wenn ein Tier gegen Geld übergeben wird? Dann ist es auch absolut berechtigt, dem Verkäufer Pflichten aufzuerlegen.)</p>
<p>c) Was genau steckt hinter dem Begriff &#8222;ohne Papiere&#8220;? Tiere mit kleinen Fehlern (Farbfehler etc.) werden auch von seriösen Züchtern ein wenig günstiger abgegeben. Sie werden wegen des Preises auch gern gekauft. Die meisten Käufer wollen nicht züchten und benötigen daher keine Papiere. Üblicherweise geht man davon aus, daß ein Tier auch ohne Papiere unter Einhaltung der Tierschutzvorschriften gezüchtet und liebevoll aufgezogen wurde. Zuchtvereine erlauben ihren Züchtern nicht, mit Hund und Katze jährlich oder sogar mehrmals im Jahr zu züchten. Aber ohne einen Nachweis weiß man nicht, ob der Züchter wirklich ordnungsgemäß gemeldet ist, oder ob er wirklich den Abstand zwischen den Würfen einhält. Natürlich verkauft auch der Hobbyzüchter &#8222;ohne Papiere&#8220;. Er hat ja keine. Gewissenlose Vermehrer und Welpenschmuggler verkaufen sehr häufig auch &#8222;ohne Papiere&#8220;, nach meinen Erfahrungen auch ohne einen vernünftigen Kaufvertrag.</p>
<p>d) Die Kätzchen waren 8 Wochen alt, und sie sollten bereits entwurmt, geimpft, entfloht worden sein. Das ist sogar mir ein bisschen zuviel &#8230; vermutlich ist gar nichts gemacht worden. Und ja, Papiere und Stempel kann man fälschen &#8230;</p>
<p>Zu guter Letzt</p>
<p>Wie erkennen Sie beim Tierkauf Betrüger? Lesen Sie die Hinweise von Tierschutzvereinen, Zuchtvereinen und nicht zuletzt der Tierärzteschaft. Alle 3 Gruppen haben eigene Veröffentlichungen: „woran erkenne ich einen guten Züchter“. Befolgen Sie diese Ratschläge. Kaufen Sie nie aus dem Bauch heraus oder aus Mitleid. Kaufen Sie nie an irgendeinem Übergabeort (Parkplatz) oder in einer ansonsten leeren Wohnung. Wenn Sie keine ordentliche Quittung oder keinen Kaufvertrag bekommen, schreiben Sie Adresse, Namen, Telefonnummer auf. Wenn jemand auf einem Parkplatz Tiere anbietet, schreiben Sie Fahrzeugdaten und Kennzeichen auf. Oder machen Sie ein Foto.</p>
<p>Aus Mitleid helfen Sie den Tieren viel besser, indem Sie die Polizei zum Verkaufs- oder Übergabeort schicken. Dann wird nämlich aufgeräumt. Alle Tiere werden sofort tierärztlich versorgt, und nicht nur das von Ihnen ausgesuchte. Sie können die Tierärztin, oder den Tierarzt Ihres Vertrauens VOR dem Kauf direkt fragen. Es ist bei Kleintieren nicht so üblich, aber Sie können eine Ankaufsuntersuchung machen lassen. Das ist z.B. beim Pferdekauf so üblich. Die Kosten dafür sind gut angelegt, wenn man ein gesundes Tier möchte.</p>
<p>Maren Bestmann-Auchter                                                                                                                                                                           Tierärztin</p>
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		<title>Krimi in der Kleinstadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 06:49:53 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es geschieht an einem Samstagvormittag voller Samstagvormittags-Jobs. Auch für eine Tierärztin ist es üblicherweise das bisschen Haushalt, ein intensives Date mit der Waschmaschine und dem Trockner, ein paar Einkäufe, 2 Stationskatzen &#8230; und dann wäre da noch ein hübsches Strickstück, zusammen mit der Hoffnung auf ein bisschen Sonne. Nicht ganz. Ich habe die Rechnung ohne die kriminelle Energie und ohne die Naivität einiger Zeitgenossen gemacht.</p>
<p>Das Telefon klingelt. Eine Frau schildert mir eine Szene, die sie gerade auf dem Parkplatz eines Discounters beobachtet:</p>
<p>An einem Fahrzeug stehen ein paar Personen und diskutieren etwas. Der interessante Gegenstand scheint sich im Kofferraum zu befinden, wo alle hineinschauen. In der Nähe spielt ein Kind. Auf dem Parkplatz herrscht das übliche Treiben. Wie üblich ist am Samstagvormittag viel los. Fahrzeuge werden geparkt, Menschen holen sich Einkaufswagen oder kommen mit vollen Wagen aus dem Laden. Vor der kleinen Bäckereifiliale befindet sich eine kleine Sitzgruppe. Dort haben sich ein paar Leute für einen kleinen Plausch niedergesetzt. Die kleine Gruppe am Fahrzeug mit der offenen Heckklappe fällt niemandem auf.</p>
<p>Dann wird aus dem Kofferraum plötzlich etwas herausgehoben. Die junge Frau erkennt einen kleinen Welpen &#8230; und noch einen. Offenkundig wird man einig: einer der beiden Welpen soll den Besitzer wechseln. Eine Frau geht zum Geldautomaten. Sie geht schnell zur Gruppe zurück und übergibt das Geld. Kurz darauf packt sie den Welpen ihrer Wahl in ihr Auto.</p>
<p>Jetzt unterbreche ich die junge Frau und bitte sie, mit ihrem Handy Fotos von den Fahrzeugen zu machen. Ich rufe die Polizei an und schildere den Fall. Der Beamte sagt mir zu, sich sofort zu kümmern.</p>
<p>Ich setze mich ins Auto, obwohl eigentlich schon alles zu spät sein muss.</p>
<p>Der entscheidende Faktor ist die Zeit. Diese Form des Handels wird in wenigen Minuten abgewickelt. Und zwar zu jeder beliebigen Zeit, an jedem beliebigen Ort. In kurzfristig gemieteten Wohnungen, auf Parkplätzen. In ganz Deutschland. Käufer und Verkäufer finden sich im Internet und machen einen Treffpunkt aus. Dann gibt es nur ein paar Worte, ein Blick, der Gang zum Geldautomaten &#8230; Übergabe und fertig. Im schlimmsten Fall bringen sich die Käufer sogar in Gefahr, indem sie mit Bargeld an abgelegene Übergabeplätze fahren.</p>
<p>Tatsächlich ist auf dem Parkplatz nur noch die Zeugin. Käufer und Verkäufer sind längst weg (das Fahrzeug mit dem Verkäufer habe ich sogar noch auf der Straße gesehen). Die Zivilstreife, die sich der Sache angenommen hatte, ist für uns nicht zu entdecken. Viel später soll ich erfahren, wie die Sache ausgegangen ist &#8230; .</p>
<p>Aber diese Geschichte soll hier enden mit dem Gefühl, daß man bei einem solchen Kauf sehr wohl beobachtet werden kann und daß es Konsequenzen gibt.</p>
<p>Maren Bestmann-Auchter<br />
Tierärztin</p></div>
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			</div>The post <a href="https://saussbachpraxis.de/krimi-in-der-kleinstadt/">Krimi in der Kleinstadt</a> first appeared on <a href="https://saussbachpraxis.de">Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Atemlos im Körbchen, Folge 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maren Bestmann-Auchter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2018 14:02:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Normalerweise sollte Atmung geräuscharm sein, fast unhörbar. Und doch gibt es Ausnahmen, in denen die ständig hörbare, schnarchende, schnorchelnde oder schnurrende Atmung als normal beschrieben wird.<br />
Die Rede ist von der hörbaren Atmung brachyzephaler Hunde.</p>
<p><strong>Was sind brachyzephale Rassen?</strong> Es handelt sich um Tiere mit stark verkürzter Schnauze, wie Möpse, aber auch Perserkatzen, und französische Bulldoggen. Sie werden gemeinhin als Qualzuchten angesehen. <span id="more-291"></span>Fachleute bestreiten, daß die geräuschvolle Atmung dieser Tiere normal ist. Im Gegenteil, die Zucht solcher Tiere wird als tierschutzwidrige Qualzucht verurteilt.</p>
<p><strong>Was ist normale Atmung? </strong>Die Luft fließt durch die Nase, streicht an den inneren Nasenmuscheln vorbei, wo sie angewärmt, grob gefiltert und befeuchtet wird. Weiter geht es an den Stimmritzen vorbei durch die Luftröhre, die Bronchien bis hinunter in die kleinsten Alveolen. Auf dem Weg werden die Verästelungen immer feiner, und weitere Staubpartikel werden abgelagert. Das Flimmerepithel als natürliches Reinigungssystem schafft diese ganzen Partikel wieder in Richtung Ausgang.</p>
<p>In den allerfeinsten Verzweigungen endet der Weg der Luft in den Alveolen oder auch Lungenbläschen. Dort findet der Gasaustausch statt: Sauerstoff wird an die roten Blutkörperchen abgegeben, Kohlendioxid wird von den Blutkörperchen abgenommen.</p>
<p>Beim Ausatmen geht es den gleichen Weg zurück, um Platz für die frische Luft des nächsten Atemzugs zu machen.</p>
<p><strong>Atmung funktioniert ohne merkbare Anstrengung. Unser Körper macht es automatisch.</strong> Tatsächlich verfügt der Körper über ausgefeilte Meßsysteme und kann so die Atmung an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Man kann zwar die Luft anhalten … aber bei einer Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit atmet der Körper weiter. Die normale Atmung ist fast unhörbar. Man braucht Ruhe, um sie in Einzelfällen oder bei einer Untersuchung zu hören.</p>
<p>Die angestrengte Atmung beim Sport oder gewissen Aktivitäten darf man hören, in der Regel wird die Atmung auch schnell wieder leise. Werden die Atemwege blockiert, wird es für den Betroffenen sehr unangenehm. Atemnot und Luftmangel lösen quälende Erstickungsängste und wirklich verzweifeltes Ringen nach Luft aus, bis der Tod eintritt.</p>
<p><strong>Wenn man jeden Atemzug deutlich hört, ist etwas nicht in Ordnung.</strong> Hören wir jemanden immer verschärft atmen, sind wir beunruhigt. Mit Recht. Die Betroffenen sind in der Regel gesundheitlich eingeschränkt. Häufig sind pfeifende, schnarchende oder blubbernde Atemgeräusche ein klares Anzeichen für lebensbedrohliche Probleme.</p>
<p>Diese Gesetzmäßigkeit gilt für alle landlebenden Säugetiere gleichermaßen.</p>
<p>Sie ist auch sehr sinnvoll: Atemgeräusche helfen dem Jäger, seine Beute zu finden. Kein Raubtier könnte sich anschleichen mit einer deutlich hörbaren Atmung. In freier Natur haben ständig laut oder angestrengt atmende Tiere keine Chance. Raubtiere wissen sehr gut, welche Tiere angeschlagen und damit leichte Beute sind.</p>
<p>Anders ist das in unserer technisierten und geschützen naturfernen Welt. Kranke Menschen und Tiere werden oft gepflegt. Sogar zur Schlachtung vorgesehene Nutztiere werden aus Gründen des Verbraucherschutzes und der Lebensmittelsicherheit entweder behandelt oder aber nicht mehr als Lebensmittel verwertet.</p>
<p>Die Wahrnehmung bestimmter Dinge verändert sich: was früher als Zeichen akuter Gefahr oder schon nahenden Todes galt, löst heute Versorger-Instinkte oder Schlimmeres aus.  So wird die geräuschvolle Atmung brachyzephaler Rassen vielfach nicht mehr als Problem wahrgenommen. Oft wird sie sogar als normal beschrieben und beschönigt: Hunde, die schnurren wie eine Katze, freundlich-witziges Schnarchen und Schnorcheln &#8230; oder das Bully-Grinsen sind Beispiele dafür. Diese Tiere erobern so manches Herz im Sturm und haben ihren Liebhaberkreis, der gutes Geld dafür bezahlt.</p>
<p><strong>Aber in Wahrheit leiden sie.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Lesen Sie im nächsten Beitrag, ob und wie man diesen Tieren wirklich helfen kann.</em></p>
<p>Maren Bestmann-Auchter, Tierärztin</p></div>
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			</div>The post <a href="https://saussbachpraxis.de/atemlos-im-koerbchen-folge-1-2/">Atemlos im Körbchen, Folge 1</a> first appeared on <a href="https://saussbachpraxis.de">Maren Bestmann-Auchter: Tierarztpraxis am Saussbach für Haus- und Heimtiere</a>.]]></content:encoded>
					
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